Peter Shub

Gewinner 2006 - Peter Shub (Slapstick Komiker)

Peter Shub

Der Magic-Comedy-Award ist einzigartig und hat im Sektor Magie & Comedy neue Massstäbe gesetzt. Alle nominierten Künstler sollten grundsätzlich den Status Professional aufweisen. Die Künstler müssen Magie und Comedy in ihrer Nummer vereinen. Der Magic Comedy Award hat in der Künstlerszene grosses Ansehen und gehört zu einem der beliebten, international anerkannten Künstlerehrungen.

 Ein jeder, der für plumpe Clownerie nicht viel übrig hat mag aufatmen: es gibt einen Mann, der gänzlich ohne bunt geschminktes, großkariertes und pappnasiges Outfit Menschen zum Lachen bringt und dennoch in erster Linie ein Clown ist. Die Rede ist von Peter Shub, seines Zeichens internationaler Star in der Manege der Pantominenkunst.

 

 

 

Peter Shub

Sein bescheidenes Auftreten in Trench und Hut ist eine angenehme Abwandlung des klassischen Clownskostüms. Die Späße sind geprägt von einer entspannten Feinfühligkeit. Peter Shub zaubert Witz aus kleinen Bewegungen und sparsamen Requisiten.

Nichts scheint dem gelenkigen Herrn im Mantel so richtig gelingen zu wollen. Ein Kamerastativ verbindet sich bei dessen Aufbau auf wundersame Weise mit dem Photographen, ja nicht einmal ein imaginäres Hündchen läßt sich von ihm an der Leine dirigieren - doch das Publikum, das hat er fest im Griff! Lachend und jauchzend verfolgt man die Mimik dieses Fernandel-Gesichts und gerne befolgt man des Clowns chaotische Anweisungen für ein Gruppenbild mit der Miniaturkamera. Der in Deutschland lebende Amerikaner Peter Shub durchlief eine klassische Ausbildung an der Pariser Clown- und Mimikschule. Seiner Show legt er eigener Aussage nach das Bestreben zugrunde, "aus anfänglich logischen Situationen, unlogische und übertriebene zu schaffen." Er beobachtet hierzu Freunde, Bekannte und vor allem Kinder, deren Gestik und Mimik er sich "abschaut". Peter Shub ist vor allem als Mitglied des legendären Roncalli Zirkus-Ensembles berühmt geworden. Von Vergleichen zwischen ihm und Giganten wie Buster Keaton und Jaques Tati ist Shub nicht sehr begeistert, "aber was soll´s", sagt er, "vielleicht wird ja in zwanzig Jahren ein Nachwuchstalent als neuer Peter Shub bezeichnet."