Wildecker Herzbuben PDF Drucken E-Mail
Wildecker Herzbuben

Dick sein muss nicht immer von Nachteil sein.
Bei den Wildecker Herzbuben verhält es sich eher anders herum. Wer weiß, ob sie eine gleichermaßen
stürmische Karriere in der Volksmusik gemacht hätten, wenn sie dürre Heringe wären. Vermutlich nicht.
Denn ihre Leibesfülle fällt auf und prägtsich ein. Und sie verkörpert die fröhliche Gemütlichkeit ihrer Lieder.
Längst sind die zwei Herzbuben zu einem Markenartikel geworden und dauernd unterwegs: Durchschnittlich
absolvierensie bis heute etwa 120 Auftritte im Jahr. Sie singen Ohrwürmer wie Mein Frauchen oder Trink den
Wein nicht allein, gönnen sich keine Pause. So erscheinen innerhalb der ersten vier Jahre ihres Bestehens
gleich vier Alben; und im Jahr 1997 gleich noch eins namens Weil wir Freunde sind, darauf der Hit
Bitte, bitte, bitte.

So wie die beiden ausschauen, liegen die eine oder andere hämische Bemerkung oder Persiflagen beinahe
auf der Hand. Allein, die Herzbuben kratzt das wenig. Sie haben ein sprichwörtlich dickes Fell und die in der
Branche nicht unbedingt übliche Fähigkeit. über sich selbst lachen zu können.
Einen Auftritt absolvieren sie sogar als Ballerinen im „Schwanensee"-Kostüm.
 

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Die Apokalyptischen REiter

Die Apokalyptischen Reiter reißen seit mehr als einer Dekade alle Schranken nieder:

Zwischen Melancholie und Lebensfreude, zwischen unbändigem Hass und grenzenloser Liebe, zwischen betörend anmutender Folklore und niederschmetternden Brachialsounds finden sie ihr zu Hause. Immer wieder neu, immer wieder anders, dennoch mit unbestreitbarem Charme. Dieses Anfachen der Glut mit dem inneren Feuer der Leidenschaft macht Fuchs, Pitrone, Volk- Man, Dr. Pest, und Sir G zu einer der besten deutschen Livebands, die sich durch ihre enorme Kreativität nie in die Schranken des konventionellen Metals weisen lässt. Mehr sogar: Sie bauen ihn zu einem wilden Reigen aus Emotionen, Sprachen und Ekstase aus.

Während draußen Stürme tobten und Explosionen die Welt erschütterten, durchzuckten Blitze ihr Laboratorium. Ein neues Album wurde aus Stein, Metall und Wattebällchen gemeißelt: RIDERS ON THE STORM Auf ihrem sechsten Studioalbum "Riders On The Storm" untermauern die Reiter nicht nur ihre Stellung als einer der innovativsten und härtesten deutschsprachigen Stromgitarren- Acts, nein: Sie gehen sogar noch einen Schritt weiter!

 

 

 

 

Das Ineinanderfließen von Brachialgitarren, entspannten Beats und Pink-Floyd-artigen Soundkollagen erzeugt beim Zuhören wohlige Schauer. Obendrauf Texte, die den Atem nehmen, im Innersten berühren und Kraft geben. Endlos viel Kraft, Mut zu haben, Mut zu leben. Mit "Riders On The Storm" gelingt den Reitern das Kunststück, sich neu zu definieren, ohne vom eingeschlagenen Weg abzuweichen. Diese Platte schreit nach ihrem ganz persönlichen Superlativ.

 

 

 

 

 

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